Training Teil 3: Sportartspezifische Übungen für den Agilityhund

Sportartspezifisches Aufwärmtraining spielt auch im Hundesport eine immer bedeutendere Rolle, um die Hunde optimal auf das Training und auf Wettkämpfe vorzubereiten. Das Aufwärmtraining fördert die Beweglichkeit, verbessert die Leistungsfähigkeit und die Konzentration, gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko vermindert. Wichtig: Die Aufwärmphase ist kein Training und darf nicht zur Ermüdung führen.

 

Aufwärmphase (aktives Aufwärmen)

 

  • sollte zielgerichtet durchgeführt werden
  • sportartspezifisches Aufwärmen immer nach allgemeiner Erwärmung
  • bei älteren Hunden behutsamer und langsamer steigernd
  • bei hoher Umgebungstemperatur kürzer
  • Körper warm halten

 

 

aktives Aufwärmen

 

  • verbessert die Durchblutung
  • erhöht die Elastizität der Muskulatur
  • aktiviert das Herz-Kreislaufsystem

 

 

 

1. Phase Vorbereitung: ein paar Minuten (ca. 3 bis 6 Min.) im Schritt ohne Leine oder an der lockeren Leine gehen, langsamer Schritt und schnellerer Schritt im Wechsel (Hund abwechselnd rechts und links geführt)

 

 

 

2. Phase unspezifisches Aufwärmen –  Dehnübungen - aktives Stretching / alle Dehnübungen langsam ausführen

Dehnübung „Verbeugen“ 

Hund fixieren, Kopf mit Leckerli abwechselnd nach links und rechts drehen lassen

Hund stellt sich auf die Hinterbeine, stützt sich mit den Vorderbeinen ab und streckt sich „lang“

3. Phase – schnelles Fuß laufen, Hund im Wechsel rechts und links geführt, einige Schritte in gerader Richtung, dann große Kreise laufen, kleine Kreise laufen, immer wieder Rechtswende und Linkswende einfügen.

4. Phase sportartspezifisches Aufwärmen

 

Slalom um Pylonen oder um die Beine (Übung aus Dogdance)

 

 

„Achter“ um Pylonen oder um die Beine (Übung aus Dogdance)

Übungssprünge ("einspringen"): erst über niedrige, dann über mittelhohe Sprünge, abschließend die eigentliche Sprünghöhe; insgesamt höchstens 15 Sprünge

Bei kühlen Temperaturen ist es ratsam, den Hund während des Trainings in den Wartenzeiten mit einem Mantel warmzuhalten und ihn auf einer Decke abzulegen.

 

 

 

5. Phase Cool down (abwärmen) nach dem Training:

Durch einen zügigen kontrollierten Spaziergang (ca. 3 bis 5 Minuten), der in die "Gassirunde" übergeht.  Danach den Hund - bei winterlichen Temperaturen - mit einem Mantel warmhalten. Anschließend Ruhepause.

 

Abwärmphase

 

  • einpendeln des Herz/Kreislaufsystems auf Normalwert
  • „Ausklang“ der sportlichen Tätigkeit (Stressabbau)